22. März - 19. April 2026


Hey, Schnecke... wann sind die Bilder fertig?

Fotografien von
SUSANNE MÜLLER

 

Vernissage am Sonntag, den 22. März 2026 um 16 Uhr

Musikalisch erfreuen uns NO SUGAR ADDED
mit Lutz Andres (Gesang, Gitarre, Mundharmonika) und Guido Schade (Percussion)

 

SUSANNE MÜLLER
Fotografien 1986–2002

Im Jahr 1988 zog die junge Fotografin Susanne Müller mit Kind und Lebensgefährten nach Potsdam.

In diesem Jahr, nach 38 Jahren, wird sie die Stadt verlassen und wieder nach Erfurt, wo sie 1954 geboren wurde, ziehen. Sie verabschiedet sich mit einer Ausstellung fulminanter Fotos, die viele Jahre in ihrem Keller gelagert wurden.

Nach ihrem Studium der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig von 1978 -1984 war der Anfang verheißungsvoll. Zusammen mit anderen illustren Namen der ostdeutschen Fotokunst wurden Arbeiten von Susanne Müller auf der X. Kunstausstellung der DDR, jener Kunstausstellung gezeigt, in der die Fotografie erstmals in den gleichen Rang wie die klassischen Kunstgenres erhoben wurde. Erste Preise und Aufträge folgten.

Die Karriere als Fotografin endet 2002 vorerst nach einem öffentlichen Eklat um die Ausstellung „Idas Töchter“ weil sich die Künstlerin gegen die Zensur ihrer Kunst durch einen Brandenburger Ministerialbeamten auflehnt.

Susanne Müller eröffnete 2005 ihr kleines, feines Geschäft „SchokoKunst“, welches sie bis 2017 führt.

Ein Katalog, der Auskunft über das beeindruckende Werk und das Leben der Fotografin gibt, wird anlässlich dieses Abschiedes erscheinen und wird den Beginn eines neuen Lebensabschnitts markieren.