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KÜNSTLERISCHE
VITA
1957
in Leipzig geboren | 1977–79
Studium | Innenarchitektur an der HS für
Kunst und Design, Burg Giebichenstein, Halle |
1981–86 ebenda Studium
der Malerei und Grafik bei Prof. Frank Ruddigkeit
| seit 1986
freischaffend | 1988-96 Lehrauftrag
für Grafik an der HS für Kunst und Design,
Burg Giebichenstein, Halle | 1992
Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfond Berlin
| 1993 Wilhelm- Höpfner-Preis
der Winckelmann- Gesellschaft, Stendal | 1996
Stipendium des Kultus- und Wissenschaftsministeriums
des Freistaates Thüringen, Atelierhaus des
Panorama Museums, Bad Frankenhausen | seit
1999 Atelier in Gorsleben| 2001 Arbeit
für die Stiftung
Weimarer Klassik, Römisches Haus | 2003
Arbeitsstipendium des Ministeriums für Wissenschaft,
Forschung und Kunst des Freistaates Thüringen
| 2006 u. a. Ausstellungen Putbus
Kunstverein Rügen; Galerie an der Pinakothek
der Moderne, München | 2008
Ausstellungen u. a. Schloß Belvedere, Weimar
| 2009 Preis und Projektrealisierung
für den Skulpturenpark der Holzfachschule
Bad Wildungen; Ausstellung in der Landesvertretung
des Freistaates Thüringen beim Bund, Berlin;
Flügelaltar für die Walpurgiskirche
Apfelstädt, Türingen | 2010
Ausstellung Glashaus am Worringer Platz, Düsseldorf;
Wilhelm-von- Kügelgen Stipendium der Sparkassenstiftung
Bernburg.
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Für
Timm Kregel ist die Ausstellung "Transformationen"
der erste Auftritt in der Galerie. Der Grundstoff
des Künstlers ist ebenfalls Holz. Ihm
geht es bei der Suche nach den Formen um
Archaisches: Werden und Vergehen, aufstrebende
und fallende Formen, deren Motive an Urpflanzen
erinnern. Die sensible Behandlung des Materials
ist inzwischen zu Kregels Marken-zeichen
geworden. Immer stehen die Bildwerke in
vollendetem Einklang mit der Natur des Holzes.
Für die größeren Skulpturen
hat er eine Methode gefunden, aus bereits
geschnittenem Holz die Formen aufzubauen,
die er benötigt. Er formt quasi damit
das Holz, wie man es von anderen Materialien,
wie z.B. Ton, kennt.
Seit einiger
Zeit beschreitet der Künstler neue
Wege. Das Verfahren des Alugusses in einer
Aluminiumgießerei gestattet dem Künstler
ein Fließverfahren im Sand, dessen
Ergebnisse sich dem Floralen und kreatürlichen
Strukturen nähern. Das Material lässt
sich auf diese Weise spontan bearbeiten,
ohne die Stabilität einer Metallskulptur
in Frage zu stellen. Auch lässt der
Künstler vorhandene Holzskulpturen
in einem neuen Gewand wieder auferstehen.
Sie büßen nichts von der ursprünglichen
Eleganz ein, werden die Originale aber einstmals
überleben.
Friederike Sehmsdorf, 2010
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